Die Sonette an Orpheus by Rainer Maria Rilke

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Siehe die Blumen, diese dem Irdischen treuen, denen wir Schicksal vom Rande des Schicksals leihn,-- aber wer weiß es! Wenn sie ihr Welken bereuen, ist es an uns, ihre Reue zu sein.

Alles will schweben. Da gehn wir umher wie Beschwerer, legen auf alles uns selbst, vom Gewichte entzückt; o was sind wir den Dingen für zehrende Lehrer, weil ihnen ewige Kindheit glückt.

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